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hatte aus Liebe zu ſeiner Frau, die damals ihr Gluͤck in einem abgeſonderten Leben zu finden glaubte, und es auch wirklich fand, ſich aus ganzer Seele in dieſelbe geworfen. Er ſah aber bald ein, daß ſein großes Gut unter ſeinen Haͤnden nur an Werth verloͤre, ſtatt zu gewinnen; innerer Unmuth verfinſterte oft ſeine Stirn; und zum erſten Mal vermochte ſeine Frau nicht, dieſen zu zerſtreuen⸗ weil ihre Heiterkeit nicht mehr aus einem heiterem Gemuͤthe hervorſtroͤmte.— Ich fuͤhlte mich hoͤchſt ungluͤcklich, und die lauen Troͤſtungen meiner Freunde, die genug zu thun hatten, um den in ihrem Innern allmaͤhlich erwachten Feind, den ſie fruͤher nie gekannt, die Lange⸗ weile zu beſchwichtigen, konnten meinen Zu⸗ ſtund nicht erleichtern. Wir wollten alle dieſe innern Veraͤnderungen unſrer Lage, wenn auch uns ſelbſt, doch den andern nicht eingeſtehen; aber wir fuͤhlten deutlich, daß es ſo nicht bleiben koͤnne.“
„Es war eben in der Zeitperiode, wo der Preis der Landbeſitzungen weit uͤber ihren


