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genwart nur den Trotz und Starrſinn ver⸗
mehrte, womit ihre Freundin ſich von der Welt zuruͤckgezogen habe, an deren geſelligen Freuden doch ihre ganze Seele hing!“—
„Was iſt aus dem ſonderbaren Ehepaar geworden?“ fiel der Prediger ein.—
„Sie werden es erfahren, indem ich, was ſich weiter zutrug, erzaͤhle,“ verſetzte Lothar. „Allerdings iſt es wunderlich genug, daß The⸗ reſe in dieſer Ruͤckſicht recht geurtheilt zu ha⸗ ben ſcheint. Hoͤren Sie indeß nur weiter:“
„Sie koͤnnen ſich leicht unſere gegenſeitige Verwirrung, unſer Entſetzen, moͤchte ich ſagen, vorſtellen; unſere Unruhe kam dieſen gleich. Wir wußten, daß Thereſe in der ganzen Um⸗ gegend keinen einzigen Bekannten, in der gan⸗ zen Welt keine andere Freunde als uns beſaͤße. Sie hatte das Gut, unſere kurzen Spazier⸗ fahrten ausgenommen, ja nur zwei⸗ oder drei⸗ mal in meiner Begleitung verlaſſen. Wohin konnte ſie gefluͤchtet ſeyn? Unſere augenblick⸗
liche Beſtuͤrzung, unſere Heftigkeit ſelbſt wich gWeſe bald der ruhigeren Beſonnenheit.


