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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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20 die durch uns Beide ſo viel gelitten hatte. Es war als liebte ſie dieſe Frau eben dieſer Leiden wegen, als ihr Geſchoͤpf, das Kind ihrer Schmerzen. Es kam mir vor, als beſtrebte ſie ſich mir das gerettete Weſen in immer hellerem Licht zu zeigen, als verriethen mir dieſe kleinen Bemuͤhungen einen Wunſch ihres Herzens, den die Lippen auszuſprechen jedoch ſich ſcheueten. Der Erſatz, den ich meinen Freunden ſchuldig zu ſeyn glaubte, ging durch ihre Liebe und Sorgfalt auf den Gegen⸗ ſtand derſelben auf Thereſe uͤber. Die Meinung der Welt widerte mich an, und im jugendlichem Uebermuthe ſetzte ich meinen Stolz darauf, ihr trotzen zu koͤnnen. Ich hatte mich mit der Idee, Thereſe meine Hand anzubieten, immer vertrauter gemacht. Der alberne Unglaube jenes Kreiſes, ſeine boshafte ſchadenfrohe Verlaͤumdungen waren der Zunder an dem der glimmende Funke meines Herzens in hellen Flammen aufloderte; ich glauhte beſtimmt zu fuͤhlen, was ich thun muͤſſe, und wollte es auch; in dem Augenblick,