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ſolcher Ungewißheit zu ſcheiden.— Geben Sie uns muͤndlich den Erfolg!—“
„Woher?“ entgegnete Lothar nicht ohne Verlegenheit, waͤhrend er einen pruͤfenden Seitenblick auf die Frauen warf, welche Beide, die Geſelſſchafterin tief uͤber ihre Arbeit ge⸗ buͤckt, und die Kranke wie vorher im Nach⸗ denken verſunken, noch nicht die Blicke erhoben. „Woher?— Dies Heft iſt mir nur mitge⸗ theilt worden!“
„Dem Inhalte nach allenfalls,“ verſetzte der Prediger laͤchelnd,„denn an dem warmen Colorit und der ſcharf bezeichneten Staffage, die ein lebhafter Geiſt benutzt, um ſeinen kecken Unmuth uͤber die geſelligen Gebrechen unſerer liebloſen Zeit an den Tag zu legen, glaube ich, ohne Furcht mich zu irren, den wieder zu erkennen, dem ich gern dieſelbe Duldung und Nachſicht mit den geſelligen Schwaͤchen der Menſchen beizubringen wuͤnſche, die er dieſen fuͤr die ſcheinbaren Verirrungen der Naͤchſten ein⸗ floͤßen mochte— der ſarcaſtiſche Ton verraͤth
den Verfaſſer, lieber Freund!“


