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mand mich.— Ueberhaupt unterhielt mich dieſe neue laͤrmende Umgebung zu ſehr, als daß ich lange in meiner Spaͤherrolle bleiben konnte. Zufaͤlligerweiſe ſtand ich einige Au⸗ genblicke bei dem Ausgange zum Garten ſtill, und warf die Blicke in dieſen hinaus. Ein junges Maͤdchen mit ſehr anziehendem Geſicht, trat mir ploͤtzlich aus dieſem entgegen und ſah mich mit durchbohrenden Blicken anz darauf trat ſie wieder ſchnell zuruͤck, als er, wartete ſie, ich wuͤrde dieſem Winke folgen. Sollte hier wirklich Jemand ſeyn, der mich kannte? Nun! ein kleines Abentheuer durfte ich wohl beſtehn! Ich ging hinaus; ſchnell ergriff ſie meine Hand, und zog mich mit ſich in eine Laube.“
„O mein Gott!“ ſagte ſie mit bebender Stimme,„Du kennſt ja kaum Deine The⸗ reſe mehr! Du haſt den einzigen Zufluchtsort meines Gluͤckes vergeſſen! Was fehlt Dir? Du biſt ſo blaß?⸗
„Ich war aͤußerſt verlegen, allein da es mir deutlich war, daß ſie mich fuͤr einen An⸗ dern halten mußte, war ich ſchlau genug, die Aehnlichkeit zu benutzen, und antwortete nur ganz leiſe, um durch die Stimme nicht verra⸗ then zu werden:


