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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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mit ſchwerer Mühe hinauf. Olga konnte ſich kaum auf den Füßen halten und zitterte am ganzen Körper. Sie langten endlich an.. Die Näſſe und die Zerſtörung hatten überhand genommen. Agnes blickte ſich ver⸗ wundert um, da ſelbſt keine Spur von Wohnlichkeit vor⸗ handen war. Der Führer bemerkte ihr Erſtaunen.

Er wird ſogleich kommen, ſagte er, wahrſcheinlich hat er abgeſchriebene Hefte fortgetragen. Davon lebt er jetzt. Sehen Sie, das iſt ſein ganzes Vermögen, und er wies auf einen Scherben mit etwas Dinte und auf eine vor einer Ewigkeit geſchnittene Feder.

Olga war erſchöpft. Die Erinnerung drückte ſie ſchwer. Frau von Bronizin bereute, dieſe Fahrt unter⸗ nommen zu haben. Sie befahl, die Wagenpolſter hinauf⸗ zubringen und ſie auf den Boden zu legen, um der Lei⸗ denden einen weichen Sitz zu bereiten. Hieher! flüſterte Olga und ließ ſich auf demſelben Platze nieder, wo ſie einſt am Krankenlager des armen Piroſchkow geſeſſen war. Oilga ſchluchzte wie ein Kind;z dies erleichterte ihre Bruſt, und es ſchien, eine lichte Erſcheinung ſei zu ihr hinabge⸗ ſchwebt.. Ein Lächeln kam zwiſchen den Thränen wie ein ſegenvoller Regenbogen zum Vorſchein.

Bald, bald, meine theure Mutter.. flüſterte ſie und drückte Agnes Hand an ihre Lippen.

Beruhige Dich, mein Kind, was haſt Du denn? Du glühſt ja! ſagte Frau von Bronizin, ihre Worte nicht begreifend.

Nichts, nichts! jetzt iſt mir um Vieles beſ⸗ er a

Nach einiger Zeit trat ein alter Mann ein, gebückt, mit Runzeln bedeckt, in einem abgetragenen fadenſcheini⸗ gen Rocke es war Piroſchkow!

Gehen wir etwas zurück. Piroſchkow hatte ſelbſt ſeine frühere Wohnung verlaſſen, weil er ſich der Wände, weil er ſich Aller, die ihn früher kannten, weil er ſich vor ſich ſelber ſchämte. Der Alte führte ein unausdrückbar