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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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Neuntes und letztes Kapitel. Das graue Häuschen.

EFrinnern Sie ſich noch des grauen, von außen und innen reinlichen Häuschens, in dem eine etwas pedantiſche Symmetrie und Ordnung herrſchte, und des heitern Gärt⸗ chens, das ſich an dasſelbe zu lehnen ſchien, und der hohen Birken, die es vor Wind und Sturm ſchützten, und endlich der friedlichen und holbſeligen Familie, die es bewohnte! Glücklich floſſen ihre Tage in Liebe dahin, die ſie in ſich ſelbſt fand. Aber ach! das böſe Geſchick hatte die herr⸗ liche, friedliche Familie Benski in den allgemeinen Stru⸗ del der Lebenswirren gezogen, und was iſt aus ihr, was iſt aus dem grauen Häuschen geworden! Der Hof war mit Brenneſſeln verwachſen, die Stiegen waren faul und theilweiſe abgebrochen, die die Wände bekleidenden Bretter waren an vielen Orten abgeriſſen und hingen wie die Lumpen eines alten Kleides hinunter; ihre hellgraue Farbe hatte ſich in eine ſchmutzige verwandelt. Im Innern war es öde und feucht. Der Regen vrang an vielen Stel⸗ len durch das Dach, und lange Streifen zogen ſich über die abgeriſſenen Tapeten hinab Wie traurig iſt die⸗ ſer Anblick der Versdung! Aber wo find ſeine friedlichen

Bewohner? Piroſchkow war zuerſt verſchwunden. Er genas vom