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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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tröſte ich mich mit dem Gedanken, daß Ihr Herz ſich einen Beſſern, Ihrer Würdigern erwähle, der fähiger ſein wird, Ihr Lebensglück zu bereiten. Indem ich mich von Ih⸗ nen trenne, ſage ich der Hoffnung, dem Glücke Lebewohl.

An demſelben Tage erhielt Finski von ihm gleichfalls einen Brief, der folgende Worte enthielt:

Marie Umanski iſt mir und Ihnen in jeder Be⸗ ziehung fremd. Uns für ſie ſchlagen hieße ihren Namen, den wir Beide zu ſehr achten, für immer kompro⸗ mittiren. Wenn meine Beleidigung Sie perſönlich berührt, ſo genehmigen Sie gewiß die Entſchuldigung eines alten Kameraden, der Ihnen dieſe Genugthuung mit aller Offen⸗ herzigk eit eines edlen Gemüthes anbietet.

Und dieſer Elende ſpricht von einem edlen Gemüthe! dachte Finski.

Aber was empfand Marie in dieſem Augenblicke, ſie, die mit Charakterfeſtigkeit, mit einer bei einem Weibe ſeltenen Energie allen Lockungen einer wahren Liebe wi⸗ derſtanden und dem Erwählten ihres Herzens treu geblie⸗ ben war, das läßt ſich nicht beſchreiben.

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