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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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bergen. Er ging einem ſichern Tode entgegen, um die

letzten, ſchlecht verbrachten Lebensjahre abzubüßen. Er ſchämte ſich, er verwunderte ſich ſelbſt, daß er, furchtlos in den verzweifeltſten Unternehmungen, ſich mit einer ſolchen Feigheit von dem Schickſale beherrſchen ließ, das er mit ſeiner feurigen Einbildungskraft in Smolnew perſonifizirt

erblickte. Er wunderte ſich, daß er nicht ſo viel Kraft

beſaß, um wenigſtens mit ſeinem Geſchicke in den Kampf

zu gehen um, wenn er auch unterliegen mußte, mit

Ruhm zu fallen. Die Welt zog ihn an, beſchäftigte ihn, verſchlang alles und er hatte nie Zeit, an ſich zu denken, und er ertrug mit Demuth die Schläge des Geſchickes. Hätte er keinen edlen Mann gefunden, der ihm im Augen⸗ blicke der Gefahr die Hand reichte, der ſeinen Ruhm ge⸗ rettet, und nur ſein Leben in Gefahr brachte.. Neweki wäre. es iſt ſchrecklich zu denken vielleicht ein Ochtin geworden!. Aber jetzt war Alles entſchieden. Newski verließ mit ſchwerem Herzen Petersburg, nach dem jeder ſeufzt, und in dem ſelten jemand nicht weinte.

Man klingelte. Der Ton der Glocke zog Newski aus ſeinem Nachdenken. Er glaubte, daß man ihm auf ſeine Expedition Bezug habende neue Aufträge bringe, und beeilte ſich, die Thüre zu öffnen. Wie erſtaunte er, als er eine Dame Frau von Bronizin, vor ſich ſah. Sie ſchloß eilig die Thüre und zog ihn ins Kabinet.

Sie zu einer ſolchen Zeit. in meiner Wohnung!

Ich habe mehr gethan. Ich ging verkleidet in eine Männergeſellſchaft, wo ich in Gefahr war, jeden Augen⸗ blick entdeckt zu werden und mich für immer zu kompro⸗ mittiren. Und alles, um Sie zu retten Erin⸗ nern Sie ſich des jungen Mannes, welcher in der für Sie verhängnißvollen Nacht Ihnen im Wagen ſein gan⸗ zes Vermögen anbot.

Mein Gott!. Alſo das waren Sie? Damals fürchtete ich mich wirklich. Ihre Kame⸗