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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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ſer. Es war ſehr dunkel, ſo daß es ſchwer war zu er⸗ kennen, was aus den Mördern geworden war. Wir haben ſogleich mehrere Kähne zum Nachſetzen abgeſchickt, aber wahrſcheinlich finden ſie nur zwei Leichen... Von dem Unglücklichen, der ſich im Blute wälzte, das in einem Strahle ſich aus zwei mit kräftiger und geübter Hand beigebrachten Bruſtwunden ergoß, von dieſem Unglückli⸗ chen war nichts herauszubringen.... Wir gaben uns nur Mühe, zu erfahren, ob er nicht etwas von dem Schick⸗ ſale der geraubten Kinder wiſſe, denn es war nicht ſchwer, zu errathen, daß auch er zu der Spitzbubenbande gehort hatte. Doch auch jetzt vor ſeinem Tode betrog er uns vielleicht war er nicht mehr bei Beſinnung.

„Dort!“...„ ſagte er, auf eine Seite zeigend, ganz entgegengeſetzt derjenigen, wo wir die Kinder des ſeligen B... ſuchen ſollten, und ſtarb.

„Mit Tagesanbruch betrachteten wir den Todten.. es war ein Mann, dem ſeiner Geburt und Bildung nach ein beſſeres Loos beſtimmt war, der aber nach und nach zu den niedrigſten Stufen der Geſellſchaft hinabſtieg. Die Polizei vesfolgte ihn ſchon lange, aber er verbarg ſich un⸗ ter fremden Namen, fortwährend ſeinen Paß ändernd, ſo daß man ihn kaum unter einem Namen erkannte und nach⸗ ſetzte, als er bald wieder unter einem andern Namen und mit einem andern Paſſe zum Vorſcheine kam Jetzt hat er ſich dorthin auf den Weg gemacht, wo ein ganz anderer Paß von Nöthen, mit dem er ſich natürlich auf dieſer Welt nicht verſehen hat. Dieſer Unglückliche hieß urſprünglich Ochtin!“

„Ochtin!. rief Miller mit unwillkürlichem Schrecken aus.

„Ich ſah ihn heute, dort, am Ufer„. ſagte der Zerlumpte mit drohender Gebärde, ich erkannte ihn es iſt derſelbe, der vor meinen Vater in der Minute des Todes trat und ihn nicht ruhig ſterben ließ; er raubte