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Partien im Walde! In einem ſolchen Falle war ve erſte Bewegung der Unglücklichen, ſich an dem Führer zu rächen; aber der Wilde entfloh, und gegen zwanzig oder dreißig Perſonen waren der Willfür des Schicſats, des Hungers und des Unwetters Preis gegeben. Die Annähe⸗ rung des Winters, der in dieſen Gegenden nicht ſelten im Oktober fällt, drohete Menſchen und Pferden mit unver⸗ meidlichem Verderben. Die Unglücklichen greifen zum letzten Mittel,— ſie tödten die Pferde, wenn dieſe nicht ſchon längſt verreckten; in dieſem Falle nehmen ſie die Aeſer als Eßvorrath mit, bauen aus Baumſtämmen ein Floß und überlaſſen ſich dem Laufe der reißenden Gebirgs⸗ ſtröme, in der Hoffnung, an den großen Flüſſen Anſiede⸗ lungen zu finden. Man kann ſich leicht denken, welchen Zufälligkeiten, welchen Gefahren eine ſolche Waſſerfahrt ausgeſetzt iſt. Größtentheils zerſchellt das Floß an den Felſen oder ſteilen Ufern; die dem Ertrinken entgangen, gehen neuem Elende entgegen; am Tage wandern ſie, von der Sonne geleitet, wenn dieſe ſichtbar iſt; des Nachts müſſen ſie abwechſelnd wachen, um nicht in die Klauen der Bären zu fallen. Selten gelingt es einem, den Rück⸗ weg zu finden, und der von der ganzen Partie allein Zurückgebliebene erzählt ſolche Abentener, daß man glaubt, ſie würden den Andern die Luſt zu ähnlichen Wagniſſen benehmen. Aber das iſt durchaus nicht der Fall! Mit dem Eintritte des Frühlings füllen ſich die Wälder und Verge mit Golvgrabern und der ſich raum erholte Dul⸗ der folgt den Andern. Die des Winters auf Schlittſchu⸗ hen abgeſchickten Partien ſind in einem Lande, wo der Froſt ſehr oft die Höhe von fünfunddreißig Grad erreicht, noch größern Gefahren ausgeſetzt. Nicht deſtoweniger erbebten Viele fieberhaſt, vom Dämone des Goldes beſeſſen. Sie waren unermüblich, tollkühn in ihren Unternehmungen. Hunderte Perſonen verloren unwiederbringlich ihre Kapitallen in den Steppen Sibiriens. Da ſagten die Andern:„das ſind Dumm⸗


