Fünftes Kapitel. Die Macht des Goldes.
Sibirien gab von jeher zahlreiche Erwerbsquellen an die Hand. Der regelmäßige Handel mit Rauchwaaren allein würde die endloſe Ausrottung der Thiere, oder ih Flüchten in die unzugänglichen, am Ozeane gelegenen Moorgründe oder in die mongoliſchen Steppen verhüten, und in kurzer Zeit die ſich damit beſchäftigenden Perſonen be⸗ reichern. Was würden Fabriken und Manufakturen, zweck⸗ mäßig angelegt, dort für Vortheile bieten!.... Auch die Nachricht von entdeckten Goldgruben wurde in Peters⸗ burg, wie wir es im Beginne unſerer Erzählung geſehen, nur wie ein dunkles, verworrenes Gerücht bekannt: manche hörten es, ohne es zu begreifen, andere ſahen hier nur ein gelehrtes, abſtraktes Problem, wieder andere betrachteten es geradezu als einen Puff!. Der größte Theil dachte an gar nichts, ſich in einer ſüßen Unwiſſenheit über Alles wiegend, was nicht ſein nächſtes Intereſſe berührte. Endlich wuchs die Privatgoldgrabung in nicht mehr als ſechs oder ſieben Jahren von einem einzigen Goldkörnchen bis zum Ertrage von einigen hundert Pud heran. Alles erſtaunte. Viele berechneten, daß hundert Pud Gold nach Abzug der an die Krone zu zahlenden Gebühr ſich mit mehr als vier Millionen Rubel verwerthenz wenn man


