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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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wird in der Welt erſchallen, wie der Schrei der Ver⸗ zweiflung des armen Wanderers in der Wüſte. Aber es iſt ein Gott! Er wird Dir beiſtehen... Du haſt auch einen Verwandten: er iſt noch jung und darum ſind die edeln Gefühle ſeinem Herzen noch nicht fremd: er heißt Finski; geh' zu ihm... Sein Vater war mein Freund. Er ſelbſt war als Kind gut und großmüthig. Freilich, der Knabe in der Schule und der Mann in der Welt— das ſind zwei verſchiedene Weſen; doch vielleicht hat ihn die Welt nicht verhärtet.... Lebe wohl, mein Sohn! die Rache ſei Dir fremd, im Falle Dir einſt die Macht zu rächen gegeben iſt. Mehr als Alles ſchone Deine Mutter! Und wenn ſie einſt ihre Liebe meinen, ihren Kindern wiedergibt.... Aber das kann nicht ſein , Aleris, mein Bruder! wie ſchrecklich haſt Du mich getroffen!... und Du warſt mein Freund, mein wahrhafter Freund. S arich mein Ster⸗ benslager verlaſſen könnte.. Mein Gott, vergieb meine Gefühle.. WMein Sohn! vergieb mir all' das Böſe, das ich Dir verurſacht... Fluche nicht Deinem Vater, daß die Liebe ihn ſeine Kinder vergeſſen ließ, daß er ſchwach geweſen und gegen die Alles verſchlingende Lei⸗ denſchaft keinen Widerſtand geleiſtet; hüte Dich vor dieſer wahnſinnigen, Alles vernichtenden Leidenſchaft„ wenn Dein Herz einſt herangereift und für ſie empfänglich iſt. Lebe wohl, mein herzinniger, mein einziger Freund

Miller hatte mit Schrecken dieſe fürchterliche, aus dem Grabe ertönende Beichte geleſen. Er war überzeugt, daß dieſes eben die koſtbare Sache ſei, die Ochtin reich machen ſollte, wenn er ſie Smolnew oder Aleris verkauſe. Trotz ſeinem Mangel an Lebenserfahrung ſah er klar, daß ſolche Dokumente in fremden Händen für Seine

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Durchlaucht furchtbar ſein können und er ſie natürlich

theuer bezahlen würde. Auch war nicht zu zweifeln, daß Eugenie und Jenny eine und dieſelbe Perſon ſeien erſlich