Drittes Kapitel.
Vas Porgebirge der guten Hoffnung.
Ochtin trat in die Küche der Kneipe, wohin er auch im Vorbeigehen ſeinen Schulkameraden mitnahm. Miller trocknete ſich, zitternd vor Näſſe bei einem ungeheuern ruſſiſchen Ofen, von dem ihn hin urd wieder Küchenjungen und Auſwärter ohne ſich im Geringſten zu geniren fort⸗ ſtießen, ihm nur aus Mitleid ein Plätzchen am flammenden Herde laſſend.
„Punſch!“ rief Ochtin mit dröhnender Stimme, und zog Miller in's Gaſtzimmer mit ſich.
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Das Gemälde war bunt, der Lärm gewaltig, und
doch bemerkten die Eintretenden nicht, was um ſie her vorging. Sich an einem kleinen mit einer ſchmutzigen Serviette bedeckten Tiſchchen einander gegenüber ſitzend, beobachteten ſie einige Zeit eine völlige Stille. Ochtin war ſtark aufgeregt; Miller, von dem Unwetter faſt er⸗ ſtarrt, zitterte noch krampfhaft; er ſaß da, gedankenlos, willenlos, ganz niedergedrückt von phyſiſchen Leiden. Gierig verſchlang er das heilende Naß, ohne Geſchmack oder Geruch daran wahrzunehmen, nur aus Inſtinkt ſeine brennende Eigenſchaft errathend. Nach und nach fing der Punſch zu wirken an.
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