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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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daran denken, was das heißt, meiner zu ſpotten, den ver⸗ dienten Groſchen mir vorzuenthalten.

Ja! Ein ſolcher Mann vollführt, was er ſich vor⸗ nimmt; einen ſolchen kann man mit nichts locken: es iſt ein ganz anderer, als Du zum Beiſpiele, Lehrling. Hier iſt alles Reden umſonſt, das weiß ichz doch wenn er nicht ganz unſer ſein kann, darf man ihn für jeden Fall nicht aus den Augen laſſen: er kann uns noch nützlich ſein.

Er ſagt es ſelbſt:Wenn dein Herr in Sibirien etwas unternehmen will, ſo bin ich bereit ihm beizuſtehen, ich bin in den Gegenden nicht unbekannt; nur unter einer Bedingung, daß er mit mir zuſammen igegen Jariſchkin thätig ſei, daß er ihn verfolge in Sibirien durch Gegenkompagnien, bei den Gerichten durch Ränke, in der Geſellſchaft mit Verläumdungen. Es iſt mein Un⸗ glück, daß ich mich auſ's Schreiben nicht verſtehe, und unſere Kompagnie verſteht es nicht, daß man hier mit Feder und Zunge thätig ſein muß. Wenn nur Euer Herr die Sache gut leitet und die Kanzleikniffe kennt, die Gold⸗ e will ich dann ſchon unter meine Aufſicht nehmen.

Unvergleichlich. Das Schickſal ſelbſt ſchickt uns dieſen Menſchen! Man muß ſich die Gelegenheit zu Nutzen machen und mit Tſchornich Einen von den Unſrigen ſchi⸗ cken. Man muß ſich ſo lange mit ihm herumtreiben, ihm ſiſ tröſten, wenn man ihn nur für etwas intereſſiren ann.

Ochtin erſchrak.

Du glaubſt, daß ich Dich nach Sibirien ſchicken werde? Beunruhige Dich uicht: Du taugſt nicht für ihn. Ich habe ein anderes Männchen, ein goldenes, der für Tſchornich wie geſchaffen iſt. Der wird ſeinen Umgang pflegen.

Sie entſagen alſo der Kompagnie ganz, Großpapa? Schade, es lohnte der Mühe, etwas dafür zu thun.

Smolnew blickte Ochtin mit Verachtung an.