. Erſtes Kapitel. Das Schlimmſte.
Der Schmerz der Frau Elkin kannte keine Gränzen. Miller begleitete ſie nach Hauſe, ſich ſtillſchweigend ſeinen düſtern Betrachtungen hingebend. Für ihn war der Ver⸗ luſt Jenny's, die allein noch die dunkle Nacht ſeines Le⸗ bens in etwas erhellte, die ſchrecklichſte Pein; dazu kam noch die beſprochene Zuſammenkunft am Hafenplatze, und nun wieder die Noth, ſeine eigene und die der armen Frau; ſie lagen ihm beide gleich nahe; doch leider konnte er nicht mehr, wenu er der Noth des armen Weſens nach Kräften abhalf, wie früher die leuchtende Dankbarkeit ſeiner Jenny erwarten, für die er Alles mit einem Lächeln ertrug. Sie näherten ſich in Gram verſunken der Sumpf⸗ ſtraße und blieben bei dem Hauſe Nr. 41 ſtehen; ſie hatten keine Worte, ſie dachten nicht an's Abſchied⸗ nehmen.
„Treten Sie ein, Anaſtaſie IJwanowna, beruhigen Sie ſich.“
„Feodor Jwanowitſch, was ſoll ich darin? wer er⸗ wartet mich darin, wer kommt mir da entgegen?
„Mit Gottes Hilfe„ Er konnte nicht fort⸗ fahren.
„Feodor Jwanowitſch, wer oͤffnet mir die Thüre?


