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wie eng auch dieſer Kreis gezogen war, für einige Glie⸗ der deſſelben lagen in ihm all ihre Glückslvoſe, und in den Augenblicken der Täuſchung ſcheint ja das Glück ſo faßbar, die Verwirklichung aller Hoffnungen ſo nahe.
Im Salon ſaßen der Reihe nach die Alten und führ⸗ ten ernſte Geſpräche: da waren Umanski und ſeine Frau, die alte Benski, Naſar Naſarowitſch, ein alter Herr in einer ſchwarzen Perrücke und mit einem ſchneeweißen Ba⸗ ckenbarte, Frau Bronizin, eine noch friſche, anziehende Dame von fünfunddreißig Jahren: ſie nahm wenig An⸗ theil an dem Geſpräch der Frauen, weil es ſie wenig intereſſirte; aber aus ihren unaufhörlichen Bewegungen, aus den ſichtbaren Zeichen der Ungeduld, aus dem Hor⸗ chen auf das, was im kleinen Gaſtzimmer geſprochen wurde, war gar zu ſichtbar, daß ſie mit Freuden an dieſen Geſprächen Antheil nehmen oder wenigſtens eine aufmerkſame Zuhörerin abgeben wollte, und nur aus be⸗ ſonderer Güte wie auf Nadeln da ſaß, um nicht die Hausfrau mit dem Gaſte, wie ſie ſich ausdrückte, aus der andern Welt allein zu laſſen.
Sonderbar war das Geſpräch des Herrn in der ſchwarzen Perrücke mit Umanski: der erſte ſiel mit aller Grauſamkeit über die geſammte Menſchheit her, obgleich ſeine gute, ſanfte Phyſiognomie gegen ſeine Worte gar ſehr abſtach; Umanski verfocht die Menſchheit, wie man in der Welt einen ſtreitigen Gegenſtand verficht, an dem man bloß des Anſtandes halber Antheil nimmt. Für Beide war dieſe Frage ziemlich fremd, und wer miſcht ſich gern in fremde Angelegenheiten. Naſar Naſarowitſch ſaß da, in ſeine Lieblingsgedanken verſenkt, ohne ſeinet Umgebung die geringſte Aufmerkſamkeit zu ſchenken, woraut ſeinerſeits manches Quiproquv entſtand, worüber die alte Benski mehr als ein Mal erröthete.
An der Thüre, gleichſam an der Gränze beider Gaſt zimmer ſtand ein Mann von nicht zu beſtimmendem Alte und nicht zu beſtimmendem Charakter. Man ſchenkte ihm


