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„Nun, Modeſt,“ ſagte Mariens Vater, ſich an den Kranken wendend:„der ehrenwerthe Doktor— er war überzeugt, daß Naſar Naſarowitſch ein ehrenwerther Dok⸗ tor— ſagt, daß Du fahren kannſt. Wir wollen Dich aus dieſer phantaſtiſchen Welt in die wirkliche bringen, in welcher es wahrlich nicht ſo ſchlimm, als Du gewöhn⸗ lich verſicherſt.“
Neweski ſeufzte tief auf.
Der ältliche Herr wendete ſich an die Benskis.
„Ich weiß nicht, wie ich Ihnen danken ſeltt ſprach er ſtockend, wie jemand, der zu erfahren wünſcht, ob man eine erzeigte Gefälligkeit mit Geld belohnen könne.„Sie haben mit ſolcher Sorgſamkeit, mit ſolcher Gutherzigkeit meinen kranken Neffen aufgenommen. Neweki, mein Neffe„
„Ihr Neffe!“ rief Olga aus. Ein ſo kühnes Ein⸗ fallen in die Rede war ihr durchaus nicht eigen und zog die allgemeine Aufmerkſamkeit auf ſich.
„Ja, er iſt mein Coufin!“ ſagte Marie:„ich liebe ihn, wie einen Bruder. und bin Ihnen ſo dankbar,
ſo dankbar, daß ich es nicht auszudrücken im Stande bin.“ Olga warf ſich ihr in die Arme und ſie drückte ihre brennenden Wangen an Mariens Geſicht und eine heiße Thräne fiel auf daſſelbe. Marie fühlte dieſe Thräne vielleicht begriff ſie ſie auch; aber jedenfalls fühlte ſich ihr Herz zu dieſem reinen, zu dieſem herrlichen Herzen hingezogen.
„Ich verlaſſe Sie nicht,“ ſagte ſie,„bis Sie mir
nicht Ihr Wort geben, uns zu beſuchen.“
„Ich wäre fehr froh wenn Mamma 4ℳ
ſagte das tief aufgeregte Mädchen.
„O, Ihre Mutter wird unſere Bitte nicht abſchlagen,“ fügte der ältliche Herr hinzu.
„Gewiß ſchlägt ſie es uns nicht ab und zum Beweiſe, beſuchen Sie uns noch dieſen Abend
Nicht wahr?“
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