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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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ſehen und hatten keine Sorge; aber dieſe unbegreifliche Verkettung der Umſtände, die verlorenen Papiere, die unaufhörlichen Drohungen, der liebe Himmel weiß woher und wofür; dies ſtellt einen ſo komplizirten Mechanismus dar, eine ſo unbegreifliche Kombination, daß ſich nicht leicht eine Analyſe...

Laſſen Sie jetzt die Kabala, und behüten Sie mir das Fräulein ſonſt fürchte ich, daß Sie wiſſen ſchon es möchte ſich etwas ereignen

Wie, ſchämſt Du Dich nicht, Wanjal!

Gut, gut. ſo leben Sie wohl. Machen Sie das Kreuz über mich, gnädige Frau; ich glanbe dann, die Mutter habe das Kreuz über mich geſchlagen und es wird mir leichter ums Herz. Vergeſſen Sie nicht, mein Fräulein, die Läden auf der Klinke zu ſchließen, und den Schlüſſel an der Thüre zwei Mal umzudrehen; laſſen Sie auch nicht Tanja heraus, wenn bei Nacht geklopft wird Hu, welche Nacht!

Wirklich war die Nacht nicht die ſchönſte. Der Wind heulte wölfiſch und ächzte wie ein Dämon. Auf dem Fluſſe zerriß er die weißen Segel, in der Stadt warf er die am ſchwarzen Himmel ſich bewegenden Maſſen weißlicher Wolken in einzelnen Partien rechts und links, und im zum grauen Häuschen gehörenden Garten ſpottete er der ſchlanken Birken, bald beugte er ſie zur Erde, bald ſtäubte er die bebenden Blättchen aus einander. Es war eine Nacht wie ſie in Petersburg beſonders im Herbſte nur gar zu oft vorkömmt.

Wanja, wir wollen Deiner harren und ſür Dich beten.

Wartet gegen zwei Stunden, und komme ich dann nicht, ſo komme ich wohl heute nicht; wenn ich nicht morgen hier bin, dann erwartet mich gar nicht mehr. Ach, wenn ich nur Senja hier laſſen könnte, ich würde ganz ruhig ſein.