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äußert habe. Auch konnte Ochtin gar zu viel für ſeine Neuigkeit fordern oder wenigſtens weiterhin vorſichtiger ſein.
„Biſt ein tüchtiger Junge, Enkelchen! Dir wirds an Geld nicht fehlen. Aber ſieh, mein Täubchen, wie naiv Du biſt: Du haſt mir alles erzählt, was Du auf dem Herzen hatteſt, ohne früher zu handeln, wie viel ich Dir für die Neuigkeit zu zahlen habe. Doch ich will ehrlich verfahren. Sage, wie viel brauchſt Du?“
„Wenn Sie mir für eine kurze Zeit ſechs⸗ hundert Rubel leihen wollten.
„Sechshundert iſt zu viel,“ ſagte der Alte, augen⸗ ſcheinlich froh, daß er für den wichtigen Dienſt ſo wenig verlange.
Er ging wieder in die Vorrathskammer, Ochtin in gewaltiger Reue zurücklaſſend, daß er ſo wenig ge⸗ fordert, und daß er ihm noch davon abhandeln und ab⸗ zwacken werde. Er war jedenfalls entſchloſſen, erſt nach langem Kampfe, nach mannigfachem Diſpute nachzugeben. Der Großpapa kam und führte dieſelbe Scene wie mit dem Frauenzimmer, nur in größerm Maßſtabe auf. Doch Ochtin erinnerte ſich der vorigen Lehre und gab genau acht, daß richtig gezählt werde. Nach langem Handeln entſchloß ſich der Alte, Ochtin fünfhundert Rubel zu ge⸗ ben, nachdem er übrigens zehn Prorente abgezogen, aber ohne Wechſel, ohne Pfand, auch ohne Rückzahlung. Alle dieſe Bedingungen wären unnütz geweſen: ein Pfand konnte Ochtin aus Mangel deſſelben nicht geben, und das Geld hätte er in keinem Fall zurückgeſtellt; er gebrauchte das Wort leihen nur des Anſtandes halber, für den Effekt.
„Das iſt übrigens nicht alles,“ ſagte der Alte: „treibe mir dieſen Tſchornich auf, werde mit ihm bekannt,
zechet zuſammen. ſpare kein Geld ich gebe
es gern; befreunde Dich mit ihm und bringe ihn zu mir.


