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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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lich ſind hier die Muskeln und Adern verflochten. welches Ebenmaaß der Theile!. welches Gleichgewicht der Streck⸗und Beugkraft!.. welcher herrliche Mechanismus!.. man braucht ihn nur nachzuahmen: ja, ja, die Natur lehrt beſſer als Watt!.. Watt iſt ein Genie— die Natur— ein Schopfer! Ha, ha! welches Wunderthier erbaue ich wenn es die Flügel entfaltet, die Räder in Bewegung ſetzt. doch nicht durch die Ausdehnung des Dampfes, Wanja, nicht durch die Zuſammendrückung der Luft, nein, durch meinen eigenen Willen. ja, Wanja, meinen alleinigen Willen!“

Den Kopf des Zerlumpten mit beiden Händen er⸗ greifend, ihn zu ſich wendend und ſich hart an ſein Ge⸗ ſicht beugend, hatte er ihm alles dieſes ſo laut als es ihm nur möglich war, hergeſagt.

„Nun geht das alberne Geſchwätz los!. ſpreche ietzt mit ihm von etwas Ernſtem!. Gnädiger Herr! es iſt ſchlimm!.. es iſt gar kritlich! ℳ

„Nein, Wanja, neinz es iſt alles gut! es ging noch nie ſo gut.“

„Ach du lieber Gott!. das böſe Weſen faſſen.

Doch bald verſchwand die geräuſchvolle Freude des Naſar Naſarowitſch und er ging wieder in die frühere beſchauliche Lage über und vertiefte ſich in Berechnungen. Der Zerlumpte ſtand da und rieb ſich verlegen den Nacken; endlich verließ er von einem glücklichen Einfalle erfreut das Zimmer, lief hinunter und kam bald mit einem Waſch⸗ becken zurück. Er ſchob es dem Naſar Naſarowitſch faſt unter die Naſe, legte ihm ein Stückchen Seife hin, und der ſchon an dieſe Operation Gewohnte, ſtreckte mechaniſch die Hände hin, auf die der Zerlumpte Waſſer ſchüttete. Als ſich Naſar Naſarowitſch gewaſchen, ohne ſelbſt zu wiſſen warum, zog ihm der Zerlumpte den Schlafrock aus und ſteckte ihn in einen breiten, altmodiſchen Frack, indem er ſich ſo bequem fühlte, wie ein türkiſcher Rekrut in

mußte ihn gerade jetzt