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gen, wenn ſich der Zerlumpte verſpätete, und es iſt nicht bekannt, ob ſie nicht ganz verſtummten, wenn er gar nicht erſchien.
Der Alte drückte mit den Händen ſeinen Kopf zu⸗ ſammen, ſchloß die Augen und ſchien ſich überhaupt Mühe zu geben, ſich zu ſammeln und an etwas zu erinnern. Der Zerlumpte wollte gehen.
„Warte, Wanja*) ich habe Dir etwas zu ſagen, bevor ich ſterbe und ich ſterbe bald„
„Wozu ſollſt Du denn ſterben, Vater! Das iſt ja kein Armenhaus, hier kannſt Du ganz nach Wunſche leben und an Brod ſoll's Dir nicht fehlen, ich ſtche mit meinem Kopfe vafür: ſelbſt Leckerbiſſen werde ich erarbeiten.“
„Du biſt ein guter Sohn ich habe an Dir viel verſchuldet„„
„Welche Schuld trägſt Du! Wahrſcheinlich mußte ich als Solcher geboren werden wer iſt alſo hier ſchuldig?“
„Du allein haſt mich nicht verlaſſen. WMein Gott, ich danke Dir ℳ ſprach der Alte.
Da trat jemand in den Keller.
„Mit milden Gaben von frommen Leuteß,“ ſagte der Ankömmling, die Angen ſchließend, um ſich etwas an die Finſterniß zu gewöhnen.
„Euer Gnaden ſind willkommen,“ ſprachen mehrere Stimmen, und wie Schatten erhoben ſich einige Männer von den Pritſchen und umringten den Gaſt.„Fürchtet nichts, hier iſt nur armes Bettelvolk, alte Bekannte„
„Alte Bekannte 2“ wiederholte vieſer und ſchnitt ein Geſicht, als hätte er eine faule Auſter verſchlungen.„Und dieſer da?„er zeigte auf den Alten.
*) Verkleinerung von Jwan. Anmerk. des Ueberſ.
Petersburg am Tage ꝛc. 1, 2


