„Schiff, das im Hafen lag, ſollte uns zu „meiner Heimath fuͤhren. Meinen kleinen „Sohn mit ſeiner Amme hatte ich ſchon an
Bord bekommen, und wartete blos die
„Nacht ab, um die Mutter abzuholen. Ach! vals ich kam, war ſie verſchwunden. Alle „meine Nachforſchungen waren vergebens; vich muß unſer Kind zu meinem Freunde vzuruͤckbringen. Er trug fuͤr deſſen Pflege vund Erziehung Sorge.«
„Daß der Vater den Aufenthalt der Toch⸗ „ter entdeckt, und ſie zur Ruͤckkehr uberredet vhabe, konnte ich freilich vermuthen; allein verſt jetzt habe ich erfahren, daß er ſie zu ei⸗ vnem Verwandten in Antwerpen gebracht, vund das Geluͤbde von ihr genommen hatte, „daß ſie, ſo lange er am Leben waͤre, keinen WVerſuch machen wolle, wieder mit mir ver⸗ „eint zu werden.«
„Nach zweijuͤhrigem, fruchtloſen Forſchen „nach meiner verborgenen Braut, kehrte ich „nach Daͤnemark zuruͤck. Dort unterhielt ich


