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nicht fernen Schweiz mit Italiens lauen Luͤften vereint, liegt noch, wie in angeborner Unſchuld, der Flecken Cerdrons. Ziemlich weit von dem Laͤrm und den Laſtern der Stuͤdte entfernt, ſelten und immer nur kurz von den durchfahrenden Reiſenden beſucht, von den wenigen reichen Gutsbeſitzern, deren alterthuͤmliche Schloſſer die ſanft abhaͤngenden Gebirge ſchmuͤcken, waͤhrend ſie ſelbſt in Pa— ris dem Gluͤcke, das ſie hier nicht ſeſſeln kann, nachjagen, unbeachtet, gleitete dort das Leben, rein wie der wolkenfreie Himmel, oh⸗ ne Stuͤrme hin, zwar wohl zuweilen von Leidenſchaften bedroht, die nun einmal die Erbſuͤnde des Menſchengeſchlechts ausmachen, wurden dieſe dort nur ſelten von dem Peſt⸗ hauch einer in der groſſen Welt befleckten Phantaſie zu einer verderbenbringenden Hoͤhe geſteigert. Selbſt in den blutigſten Zeiten der wuͤthenden Revolntion verfinſterten da keine Rauchſaͤulen den heiteren Himmel; denn es ſiel den Beſitzern der Schloͤſſer nicht ein⸗


