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kunft, das letzte Lebewohl, war ſie dem ſchei⸗ denden Liebesgluͤck ſchuldig. Um dieſen trauri⸗ gen Genuß nicht verloren zu geben, glaubte ſie in ihrer Angſt, dieſen keinen Augenblick verſchieben zu duͤrfen. Sie ſah voraus, daß, ſobald die oͤffentliche Rachricht von der An⸗ kunſt des Prinzen eintraͤfe, jede ihrer Stun⸗ den auf die verdrießlichſte Weiſe in Anſpruch genommen werden wuͤrde. Von Cauſſaden ſelbſt, durch die Herzogin, hatte ſie die ge⸗ fuͤrchtete Kunde erhalten, und durch ſie war auf ihr Flehen eine Zuſammenkunft, ach! die letzte, dies Mal zu einer ungewoͤhn⸗ lichen Stunde, und ohne die gewoͤhnliche Porſicht genau zu beobachten, ſchnell her— beigefuͤhrt worden; allein es war ja die letz⸗ te, und Angſt, Schmerz behaupteten ihre Rechte.
Cauſſade harrte ihrer ſchon bei der Herzo⸗ gin; die Prinzeſſin Rence war ſo eben leiſe, mit zuruͤckgehaltenem Athem, an der Bergere, worauf die Herzogin Mutter ihre Sieſte hielt,


