— Dennoch ſtraͤnbten ſich alle erregten Sinne
ihrer geſchmeichelten Ingend gegen dieſen Ge⸗
danken. Die Mutter dagegen, die bereits das Alter, das unter dem ſuͤdlichen Himmel fruher eintritt, erreicht hatte, wo Familien⸗ und Vermoͤgens⸗Verhaͤltniſſe die auf das Ir⸗ diſche immer mehr gehefteten Seelenkraͤfte nur zu gern in Anſpruch nehmen, theilte zwar den Abſcheu der Tochter, aber da ſie zugleich weit mehr Erfahrung und Duldung beſaß, hoffte ſie noch immer eine Verſoͤhnung herbei⸗ zufuͤhren, um ſo mehr, da ſie keinesweges an Manzares Liebe zweifelte. Indeſſen waren weder er, noch die Wuͤnſche ſeiner oder ihrer Familie ihr ſo feſt ans Herz gewachſen, daß
ſie nicht haͤtte wuͤnſchen ſollen, auch durch
einen Andern die Zukunft der Tochter ſicher zu ſtellen. Sie ſah ſich daher nach einem
WMittel um, wodurch die ihr nicht verhehl⸗
te Bitterkeit im Herzen der Tochter, das ſie nicht ſo entſchloſſen und innerlich verduͤ⸗ ſtert, wie es war, glaubte, in ſanftere Ge⸗


