weder der Franzoſe, noch Donna Concha ſelbſt die kleinſte Ahnung hatte. Auch trug er nicht wenig dazu bei, den Unmuth ganz aus Manzares Buſen zu vertreiben, wo zwar noch immer der Stachel ihrer letzten Aeuſſerung zuruͤckblieb; allein ein Charakter, ſo geſchmeidig wie der ſeinige, laͤßt ſich durch eine veraͤchtliche Antwort nicht abſchrecken. Donna Concha hatte der Mutter, wenn auch nicht ganz, doch zum Theil ihre Unter⸗ redung mit Manzares berichtet. Dieſe hatte einen ſehr herben Eindruck in ihrem Herzen nachgelaſſen. Sie empfand, wie weitent⸗ fernt die Welt, die ſie umgab, war, ihre muthige Entſchloſſenheit zu theilen. Sie ver⸗ zweifelte immer mehr, ein Gemuͤth zu finden, das durch die muthige Aufnahme ihrer Rache in das ſeinige, aller Empfindungen ihrer Flammenſeele wuͤrdig ſey.»Ich ſehe es,« feunſzte ſie, ſtill vor ſich hinbruͤtend, vmein Loos wird das Kloſter ſeyn, und meine Rache dem himmliſchen Braͤutigam anheimfallen l&
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Donna Concha : Novelle. Die Freundinnen : zwei Erzählungen / Laurids Kruse
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