Ueber die vorliegende Schrift des allbeliebten Volks- und Jugendſchriftſtellers„Guſtav Nieritz,“
„Das vierte Gebot,“
welche ihrer Trefflichkeit halber ins Franzöſiſche überſetzt worden iſt, ſagt unter Anderem die Allgem. Schulztg. v. Hoſprediger Dr. Zimmermann 1844, No. 119,„daß dem betr. Recenſenten noch keine ſo gelungene Erzäh⸗ lung bekannt ſei, als eben Nieritz's viertes Ge⸗ bot, weshalb ſie als Volks⸗ und Kinderſchrift an⸗ gelegentlichſt empfohlen wird.
Ferner empfiehlt es das Correſpondenzbl. z. Mo⸗ denſpiegel 1840, No. 51, mit folgenden Worten:„Es iſt dieſer Jugendſchrift auf den erſten Blick anzumerken, daß ſie einen Schriftſteller zum Verfaſſer hat, der in den belletriſtiſchen Fächern ſchon Ausgezeichnetes producirt hat, und nicht blos die Jugend, ſondern auch Erwachſene werden vielfach Gelegenheit finden, ſich an der lebendigen, gemüthlichen Darſtellung, der geſunden Charakteriſtik und den trefflichen Localſchilderungen, in welchem Allen ſich der gewandte Novelliſt nicht verkennen läßt, zu erfreuen. uUnterhaltung und Belehrung bietet das Buch in reichem Maaße, und zugleich wird es die Jugend in ihrer Richtung zum Wahren und Guten, beſonders inſofern ſich dieſe auf das genannte göttliche Gebot bezieht, mächtig beſtärken.“
Gutenberg 1843, No. 185:„Der Spruch: Du ſollſt Vater und Mutter ehren! iſt hier in eine Erzählung einge⸗ kleidet, welche, das Intereſſe von Seite zu Seite ſpannend, vor Allem geeignet ſein dürfte, dieſes heilige Gebot dem kindlichen Gemüthe auf's Tiefſte und Nachhaltigſte einzuprägen.“
Allgem. Pommerſches Volksblatt, 1843, No. 94: „Aeltern und Erzieher, welche ihren Lieblingen ein Weih⸗ nachtsgeſchenk durch ein hübſches Buch machen wollen, können für dieſen Zweck nicht leicht eine beſſere Wahl treffen, als Rie⸗ ritz's viertes Gebot. Uebrigens fügt Rec. noch hinzu, daß in dem Buche auch manche Winke für diejenigen zu finden ſind, denen die geiſtige Bildung der jugendlichen Gemuͤther als Pflicht anvertraut iſt.“
Bl. f. Lit. u. Kunſt, 1841, No. 70:„Es muß ein ſehr verſtocktes oder ſchon ganz verdorbenes Gemüth ſein, welches ſich bei Durchleſung dieſes Buches nicht innig ergriffen und gerührt fühlt; bei dem, wandelt es auf dem Wege des Ver⸗ derbens, nicht die Reue, der feſte Vorſatz zur Beſſerung entſteht.“
Ebenſo belobend ſprechen ſich noch aus: Lit. Bl. z. Ge⸗ ſellſchafter 1843, No. 43, Literaturbl. z. d. Roſen 1841, No. 2, Athenäum 1841, No. 49.


