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Das Vierte Gebot oder die ungleichen Brüder / von Gustav Niebitz
Entstehung
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bleiben wir fortan gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen.

Und Dir ſprach jetzt Pauline frohlockend zum Peterhat Frau Kuͤnzel gleichfalls 260 Tha⸗ ler vermacht. Dafuͤr kannſt Du Deine Mutter viel⸗ mal nach Teplitz kutſchiren laſſen.

Und dazu noch die ſchoͤnen, neuen Speciesthaler von dem gnaͤdigſten Herrn Koͤnige und die ſchoͤnen Sachen! ſchluchzte der zerknirſchte PeteWie mir einmal ein Mann vorgerechnet hat, kann unſer gnä⸗ digſter Herr Koͤnig von ſeinem Einkommen täglich kaum eine halbe Pfennigſemmel jedem ſeiner Untertha⸗ nen in den Kaffee zu brocken geben, und wir ach! wie viele Pfennigſemmeln mögen dieſe neuen Kleider und Thaler gekoſtet haben! Und ich bin doch nur ein dummer Junge unter ſeinen Unterthanen und Du ein einfaͤltiges Mädel.

Das wollt' ich mir ſchoͤn ausgebeten haben⸗

ſprach Pauline verletztobſchon Du uͤbrigens ganz wahr geſprochen haſt.

Auch Frau Ruppert reichte der reichgewordenen Kranken freundlich die Hand, wobei ſie ſprach:Auch mein Mann laͤßt Euch herzlich gruͤßen. Ich komme nur, um unſere hier zuruͤckgebliebenen Sachen abzu⸗ holen. Denn mein Mann wird, wie die Doctors be⸗ haupten, immer ein Wetterglas an ſeinem Kopfe be⸗