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und verſchlang. Hierauf naͤherte er ſich wieder dem wohlgenährten Wirthe und bat ſchuͤchtern:„Wollten Sie nicht ſo guͤtig ſein und mir erlauben, daß ich die Nacht uͤber in Ihrem Pferdeſtalle bleiben durfte? Ich habe kein Geld, ein Lager hier auf der Streu zu be⸗ zahlen.“
„Lügen— nichts als Lügen!“ war die barſche
Antwort.— Voller Angſt ſah der Knabe bald den Un⸗
erbittlichen an, bald hinaus in's Freie, wo ein beißend kalter Nebel, alle Gegenſtände einzuhuͤllen, aufſtieg.
„Haſt Du's nicht gehoͤrt?“ rief der Wirth.„Ge⸗ hen ſollſt Du— in den Pferdeſtall oder wohin Du willſt, obſchon es nichts als lauter Luͤgen ſind.“
Leichten Herzens ging der Burſche, doch nahm er den Weg nach dem Stalle durch die Kuͤche, wo er ſich in kaltem Waſſer ſatt trank. Dankend ſetzte er das gebrauchte Glas hin, und dem Kuͤchenmaͤdchen eine gute Nacht wuͤnſchend, ging er aus der Kuͤche in den Hof, wohin er ſeinen Schiebebock mit der Waare in Sicherheit brachte und dann den Stall aufſuchte. Nach
einer Weile hoͤrte er die Stallthuͤre aufklinken und eine
weibliche Stimme rufen:„He! Rußbutteljunge Hurtig war dieſer von ſeinem Heubuͤndel in die
Hoͤhe und nach der Thuͤre hingeſprungen, wo er eine
Magd fand, welche eilig ſprach:„Da haſt Du ein


