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„Drei Pfennige!“ war die erfreute Antwort. Der Mann wieß ſeinem Nachbar das Buͤttchen
* hin, indem er ſagte:„Mir iſt es unerklaͤrlich, wie die
Leute ſo etwas fuͤr drei Pfennige machen koͤnnen. Das Ding hat, wie ein ordentliches Faß, ſeine Dauben, ei⸗ nen Boden, zwei Reifen, einen Deckel, zwei Henkel, einen Riegel, und iſt obendrein mit Ruß gefuͤllt. Ich moͤchte das Buͤttchen allein nicht fur einen Groſchen
machen.“
„Das thut die Menge“— verſetzte der Andere— „und die Uebung. Das geht Alles fabrikmaͤßig.“
„Wo haſt Du Deine ne fragte der
Erſte wieder. „Aus dem Voigtlande“— antwortete der Knabe.
„Und was profitirſt Du an einem ſolchen Ruß⸗ buttel?“
„Einen Pfennig.“
„Ein ſchoͤner Gewinn und Handel!“ hoͤhnte der Gaſt.„Doch ſprich: wie gelangen denn Deine Voigt⸗ länder zu dem Ruße? Holen ſie ihn etwa aus ihren Schornſteinen herunter, oder wie fangen ſie es an?“
Der Knabe laͤchelte freundlich, indem er entgeg⸗ nete:„Dieſer Ruß kommt aus den Theer⸗ und Pech⸗ ſiedereien. Wenn da die Aufheberle verbrannt wer⸗ den, ſpannt man einen Sack über die Rußkammer aus
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