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das Chriſtkind und kein Weihnachtsmann. Komm doch Weihnachten her. Dein lieber Hans. Herr von Müggeburg ſchickte den Brief nicht ab. Den 7. April 1842.
Das Leben ſpinnt ſich ganz unverſehens ab, Tage der Freude und der Sorge wechſeln, und wenn ſie vorüber dünken ſie uns gleich kurz. Schweſter Minna hat ihren treuen Rector geheirathet, er hängt mit großer Liebe an Arnold, mit des Herrn Hülfe wird er immer feſter wer⸗ den in dem Glauben, der da allein der Grund zum Glück und Frieden iſt.— Der alte freundliche Herr von Hart⸗ wig hat ſein Ruheplätzchen gefunden; ſein Tod war ein ſeliger Tod und iſt uns jetzt ein Band zum Himmel mehr. Das ſechsjährige Röschen iſt der Großmutter Geſellſchafte⸗ rin, ein Sohn und ein Töchterlein ſind dafür Eugeniens Erſatz. Auch auf der Pfarre ſind es jetzt vier Kinder und bei Eliſabeth iſt noch ein Söhnchen angekommen Es iſt mir jetzt faſt zu unruhig in den Häuſern, ich bin dann froh, wenn ich wieder in meiner ſtillen Stube ſitze. Selt⸗ ſam iſt es, Arnold verzieht ſeine Kinder am meiſten, hier in der Pfarre thut Auguſte daſſelbe, ich muß immer eine ſtrenge Tante ſein, die Kinder haben mich aber doch lieb. Auf Müggeburg habe ich jetzt meinen lieben Bruder Karl als Hauslehrer, er unterrichtet den Hans, und ich erziehe beide. Ich freue mich auf den lieben ſchönen Frühling, die Bäume knospen ſchon, die Finken ſchlagen, die Ler⸗


