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nun endlich das langweilige Neſt verlaſſen.“ Das Gepäck wurde hinunter geſchafft, und Alles war zur Abfahrt bereit.
„Liebe Tante“, ſagte Roſa bittend,„laß mich doch mein Canarienvögelchen mitnehmen; es würde vor Gram ſterben, wenn ich fort wäre. Ich will es während der ganzen Reiſe auf dem Schvoße halten.“
„Wie närriſch du biſt“, erwiderte die Tant lich;„es wird uns nur hinderlich ſein und in der Stadt könſteſt Du Dir ja den ſchönſten Papagei kaufen!“
Aber Roſa nahm ihren Vogel doch mit und ſchnell fuhren ſie in der prächtigen Equipage durch das Städtchen hindurch. Frau von Reichenbach blicke ſtolz um ſich, doch Roſa ſenkte die dunklen Wimpern zur Erde, und erſt als ſie auf der freien Landſtraße wareg, ward ihr gepreßtes Herz ein wenig leichter, aber ſie blieb nachdenkend und ſtill. Roſa's Erſcheinung hutte etwas ungemein Anziehendes.
ies nicht nur an ihrer Schönheit, denn Schönheit ä in dem wechſelnden Mie⸗ ger Seelenthätigkeit war; gen, in der reinſten Weib⸗ Weſen zeigte. In ihrer ancher Andern übertroffen
e faſt ärger⸗
nenſpiel, das der Ausdruck lebendi
lichkeit, die ſich in ihrem ganzen Schönheit wäre ſie vielleicht von m worden, aber jenen eigenthümlichen Zauber, der in ihren Blicken lag, wenn ſie die ſchönen Wimpern langſam erhob, der aus ihrer weichen, wohltönenden Sprache klang, ihn eſaßen wohl nur äußerſt wenige außer ihr. Dieſes an⸗


