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ſchaft feſthaltend, aber als er eine Anhöhe erreichte, auf welcher der Wald ſich lichtete, wandte er noch ein⸗ mal das Auge zurück auf die ſchon in weite Ferne ent⸗ rückte Thalmühle Was war das? Eine flammende Röthe erhellte den Horizont, über der ſchwarzen Tan⸗ nenwaldung breit und hoch emporglühend. Das war nicht der junge, im Purpurmantel heraufſteigende Tag — das war eine Feuersbrunſt, das war Feuer in der Thalmühle! Eine That, vor deren Vollbringung Waldemar im entſcheidenden Augenblicke zurückgebebt, hatte der Zufall ausgeführt, der Zufall, dem ein kleiner in einem der Feſtlampions fortglimmender Funken und die Unvorſichtigkeit eines der angetrunkenen Knechte ge⸗ nügte, um den Brand zu entfachen, der jetzt in hellem Lohen das iſolirte Gehöfte verſchlang.
Es gab für Waldemar keine lange Ueberlegung: zurück zur Thalmühle! Die Angſt beſchleunigte ſeine Schritte; je näher er kam, deſto drohender ſtieg die Feuerſäule zum Himmel auf. Der vielfach ver⸗ ſchlungene Weg in dem Walde machte ihn einige Male irr in ſeinem Glauben, daß der Herd des Feuers die Mühle ſei. Es ſchien eher der Wald in nächſter Nähe in vollen Flammen zu ſtehen. Der Weg kam ihm trotz ſeiner Eile entſetzlich lang vor; als er end⸗
lich die bekannte Thalſchlucht erreichte, warf das bren⸗


