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Im Labyrinth der Seele : zwei Novellen / von Adolf Palm
Entstehung
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flüſterte ihm das Mädchen zu, das ſo viel Kraft behielt, die Situation zu überblicken,laß die Gäſte nicht merken, was ich Dir ſage ich habe Waldemar geſehen!

Wo? rief Max, den ein ſonderbarer Schwindel bei dieſen Worten befiel.

Oben an der Thalſchlucht ſtand er und blickte auf die Mühle herab.

Max beſann ſich einen Augenblic und entgegnete

dann, ſeine heitere Faſſung wieder gewinnend:Was ſicht uns das an? Wollen wir's dem Vater ſagen? Der wird ſich freuen, ihn wieder zu finden und ihn ein⸗ laden zu einem Tänzchen.

Nicht jetzt ſolche Worte! mahnte Elſe.Mir ſagt's eine innere Stimme, daß die Nähe Waldemars am heutigen Tage nichts Gutes bringt. Ich war beru uhig da es nach der Begegnung mit Deinem Vater hieß, er habe unſere Gegend für immer verlaſſen. Aber jetzt iſt er wieder da, und zwar am Tage unſerer Hochzeit.

Laß gut ſein! lachte der Bräutigam,der Herr Waldemar wird zufrieden ſein, wenn wir ihn in Ruhe laſſen. Laß ihn doch von Weitem das Feſt mit anſehen! Er will von uns nichts wiſſen, ſo viel iſt gewiß, ſonſt wäre er dem Vater, der es gut mit ihm meinte, nach der Stadt gefolgt.