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waltete finſter die Nemeſis; ernſt und unauslöſchlich wie der Mitternacht Sterne, flammte die Erinnerung an die Erzählung Waldemars durch ſein fieberndes Hirn.
Und dennoch, was konnte er anders thun, als ſeine Zuſtimmung zu dem Bunde geben, an dem ſich durch⸗ aus nichts mehr ändern ließ? Max wollte nicht von Elſen laſſen und ſie erklärte mit der größten Entſchie⸗ denheit, daß ſie niemals einem Anderen als Max ihre Hand reichen werde. Daß ſie aber ſich entſchließen könnte, Waldemar zum Gatten zu nehmen, lag gar nicht mehr im Bereiche der Möglichkeit, da ſie ſeit dem nächtlichen Einbruche und ihrer Krankheit eine grenzenloſe Angſt, ja einen Abſcheu vor ihm empfand.
Schlöſſer mochte die Sache überlegen, ſo viel er
wollte, an den Verhältniſſen, wie ſie nun einmal ſich geſtaltet, prallte jeder Verſuch, ſie anders zu wenden, ab. Der Pfeil, einmal von der Sehne geſchnellt, ge⸗ hört nicht mehr dem Schützen. Mit ſolchen Gedanken ging Schlöſſer einer unruhigen Nacht entgegen; er mußte in der Mühle übernachten und ſchlief in dem
nämlichen Zimmer, in welchem Max die erſte Nacht mit
ihren bekannten Schrecken zugebracht hatte.
Hatte es dieſes Zimmer an ſich, daß dort finſtere Traumgeiſter ihr Weſen trieben oder lag es in der Auf⸗
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