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zuſchicken, um mich auf der Straße in ſolchen Schreck zu verſetzen, ſo weiß der Himmel, was ererſt jetzt thun wird! Mit Sr. Hochwürden kann er nicht anbinden, der iſt eine gar zu harte Nuß für ihn, und da kann er nur in den Zügel beißen. Aber das Gift hat er nun einmal im Leib und da wird er es auch an Jemand auslaſſen wollen. Wie endigen ſolche Händel? Die Hiebe fallen hagelvicht, die Fetzen fliegen in die Luft. Für Lucia's Sicherheit wird der gnädige Herr wohl bedacht ſein, der andere übelbe⸗ rathene, arme Schelm iſt weit vom Schuß und hat bereits ſeinen Theil bekommen: dann bin alſo der Fetzen nothwen⸗ dig ich. Es wäre aber doch barbariſch, wenn man mich nach ſo vielen Ungemächlichkeiten, nach ſo qualvollen Ge⸗ müthsbewegungen, woraus man mir nicht einmal ein Ver⸗ dienſt macht, die ganze Sache ausbaden ließe. Was wird Se. Hochwürden jetzt wohl zu meiner Vertheidigung thun, nachdem er mich ſo in die Patſche gebracht hat? Kann er mir dafür ſtehen, daß dieſer Höllenhund mir nicht noch einen ſchlimmern Streich ſpielt als der erſte war? und dann hat er ſo viele Dinge in ſeinem Kopf! Er läßt ſich auf ſo mancherlei Sachen ein! wie kann er auf Alles Acht geben? So bleiben die Sachen oft noch verworrener als ſie vorher waren. Dieſe großen Herren, die Gutes thun, machen es im Großen ab: haben ſie dieſes Vergnügen verſchmeckt, ſo genügt es ihnen, und ſie wollen ſich nach⸗ her mit den Folgen allen nicht mehr quälen; diejenigen aber, die ihre Freude am Böſen finden, verwenden viel mehr Sorgfalt darauf, ſie bleiben bis ans Ende dahinter⸗ her und gönnen ſich keine Ruhe, weil ſie einmal dieſen Krebs in ſich haben, der an ihnen nagt. Soll ich alſo ſagen, ich ſei auf ausdrücklichen Befehl Sr. hochwürdigen Gnaden hierhergekommen und nicht aus eigenem Willen? Das hätte den Anſchein, als wollte ich auf die Seite der Gottloſigkeit treten. O heiliger Himmel! ich auf die Seite der Gottloſigkeit! Freilich ſie macht mir ja ſo viel Ver⸗ gnügen! Genug, das Beſte wird ſein, ich erzähle Perpe⸗


