Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn. (1851)
Entstehung
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fluchte Stimme:„Ganz in der Nähe iſt das Haus des Provianwerwalters. Laßt uns hingehen, um Gerechtigkeit zu üben und zu plündern!“ Nun hatte es das Anſehen, als ob man ſich einer bereits fertigen Verabredung wieder erinnerte, und nicht als ob es ſich um die Annahme eines bloßen Vorſchlags handelte.„Zum Proviantverwalter! Zum Proviautverwalter!“ iſt das einzige Geſchrei, das man vernehmen kann. Die Maſſe bewegt ſich mit einſtim⸗ miger Wuth nach der Staße, in welcher das in ſo un⸗ glückſeligem Augenblick genannte Haus ſtand.

Dreizehntes Capitel.

Der unglückſelige Verwalter war eben beſchäftigt, einen herben und mühſamen Nahrungsſaft von einem freud⸗ los eingenommenen Mutagsmahl zu bereiten, das in etwas altbackenem Brod benanden. Er wartete mit großer Span⸗ nung, wie dieſer Sturm enden würde, und er war weit entfernt, zu ahnen, daß er ſich auf ſo furchtbare Weiſe über ſeinem eigenen Haupte entladen ſollte. Einige Wohl⸗ wollende eilten im ſtärkſten Laufe der großen Maſſe vor⸗ aus und kamen in das Haus, um vor der drohenden Ge⸗ fahr zu warnen. Die bereits durch den Lärm an die Thüre gelockte Dieneiſchaft blickte angſtvoll die Straße hinab nach der Seite zu, von wo das Getöſe herannahte. Während ſie die Warnung anhören, ſehen ſie den Vortrab erſcheinen. In der größten Haſt wird die Nachricht dem Herrn mitgetheilt, und ſo lange dieſer ſich beſinnt, ob und wie er fliehen ſolle, kommt ein Anderer mit der Meldung, daß es nicht mehr Zeit iſt. Kaum haben die Diener noch ſo viel Zeit, um die Thüre zu verſchließen. Sie verrie⸗ geln, ſie verrammeln ſie, dann eilen ſie, die Fenſter zu verſchließen, wie wenn man ein ſchwarzes Ung⸗witter her⸗ aufziehen ſieht und von einem Augenblic zum andern den

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