Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1851)
Entstehung
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Aber indem wir die Schreibweiſe unſeres Autors als unerträglich verwarfen, welche andere haben wir an ihre Stelle geſetzt? Das iſt die Haupifrage.

Wer ſich unberufener Weiſe herbeiläßt, das Werk eines Andern umzuarbeiten, der muß es ſich gefallen laſſen, daß man von ihm ſtrenge Rechenſchaft über ſein eigenes fordert, und er übernimmt gewiſſermaßen die Verpflichtung, eine ſolche abzulegen; es iſt dieß eine factiſch und rechtlich beſtehende Regel, der wir uns keineswegs zu entziehen begehren. Im Gegentheil hatten wir, um uns derſelben freiwillig zu fügen, uns vorgenommen, hier einen umſtändlichen Bericht über die von uns eingehaltene Schreibweiſe zu erſtatten, und zu dieſem Behuf haben wir über die ganze Dauer unſerer Arbeit alle möglichen und etwaigen Kritiken zu errathen geſucht, in der Abſicht, ſie ſammt und ſonders zum Voraus zurückzuweiſen. Auch hätte dieß eben keine ſonderliche Schwierigkeit gehabt, denn es ſtellte ſich— wir müſſen das zur Steuer der Wahr⸗ heit ſagen— unſerem Geiſte nicht eine einzige Kritik vor, ohne daß ſich zu gleicher Zeit eine ſiegreiche Ant⸗ wort dargeboten hätte, eine jener Antworten, welche die Fragen, ich ſage nicht: löſen, ſondern verändern. Oft laſſen wir auch zwei Kritiken ſich gegenſeitig in die Haare gerathen und die eine von der andern zu Boden ſchlagen; oder wenn wir ſie recht innerlich prüften und aufmerkſam abwogen, gelang es uns, zu entvecken und zu beweiſen, daß ſie, obgleich ſcheinbar entgegengeſetzt, gleichwohl der einen und derſelben Art angehörten und Beide aus einer Nichtbeachtung von Thatſachen und Grundſätzen hervorgegangen waren, auf denen das Urtheil beruhen mußte; wir ſieliten ſie alſo zu ihrer großen Verwunderung neben einander und ſchickten ſie zuſammen ihres Wegs. Gewiß wird ſich nicht leicht ein Autor finden, der ſo handgreiflich zu beweiſen vermöchte, daß er wohl gethan. Aber wie? indem wir uns darauf einließen, all die beſagten