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Streitart nahe kommen konnte. Aber auch nur nahe; denn, als er einen Hieb führen wollte, erhielt er von Richard einen ſo gewaltigen Stoß mit dem Fuße, daß er rücklings ins Waſſer fiel und die Streitart ſeinen Händen entſank.
Großfuß heulte verachtungsvoll und ſchrie ſeinem Gefährten donnernd indiſche Worte entgegen, welche, obgleich Richard unverſtändlich, ihm doch einen Aufruf zu erneuetem Angriffe zu enthalten ſchienen. Vorſichtig nahte der Indier wieder, die Beine Richards vermeidend, den er mit der hin und her geſchwungenen Streitart über die Stelle des beabſichtigten Hiebes zu täuſchen verſuchte, bis er durch einen neuen Donnerruf des in⸗ diſchen Häuptlings gezwungen wurde, den Hieb zu führen. Im Augenblicke, wo dieſer fiel, wußte ſich jedoch Richard ſo geſchickt zu drehen, daß derſelbe, ohne ihn kampfunfähig zu machen, blos halbflach ſein linkes Hand⸗ gelenke traf, in welches er tief einſchnitt.
Gleich nach dieſem Hiebe machte Richard einen ſo plötzlichen und kräftigen Verſuch, ſich aus des Indiers Armen loszureißen, daß es ihm wirklich gelang, worauf er raſch den Augenblick des Aufſpringens benutzte, eine Büchſe zu ergreifen und den kleineren Indier, der aus Furcht, ſeinen Landsmann zu treffen, bisher ſelbſt nicht losdrücken durfte, niederzuſchießen. Kaum war aber der Schuß gefallen, als Richard ſich von Großfuß zu Boden


