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Fünftes Kapitel.
Der Beſuch des Delawaren. Nachrichten vom Kriegsſchauplatze.
Die trüben einſamen Wintertage waren ohne Ge⸗ fahr glücklich vorübergegangen. Täglich ſtieg die Sonne höber am Firmamente und ihr Strahl bekam eine grö⸗ ßere Wärmekraft. Um die Mittagszeit war es ſchon möglich, im Freien ſich ohne Beſchwerde aufzuhalten, obwohl die Nächte noch fürchterlich kalt waren und täg⸗ lich noch das Geheul der Wölfe in den Umgebungen im Dickicht des Waldes, widerhallte. Blount war ſchon im Dezember ſehr häufig außer dem Hauſe geweſen und hatte ſein Lieblingsgeſchäft, die Jagd, betrieben. Man hatte ihm ein Plätzchen im Schlafzimmer der jungen Leute angewieſen und in einer Ecke des Hofes hatte er ſich ſelbſt ein feſtes Behältniß gezimmert, in welchem er die Ausbeute ſeiner Jagdzüge, eine ſehr große Menge von Fuchs⸗, Wolf⸗ Bärenfellen und andern Pelter⸗ eien, aufbewahrte. Richard Cover und Charles began⸗ nen, ihn ſehr häufig auf ſeinen Jagdzügen zu begleiten, weil die Arbeiten vollkommen beendet waren und es nun, ſo lange der Winter noch währte, für ſie nur ſehr we⸗ nig im Hauſe zu thun gab. Sie lernten durch dieſe Züge, an denen ſehr oft auch Offiziere aus dem Fort


