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ſend Familienväter, wünſchten beim Jäger⸗ und Hirten⸗ leben zu beharren und zu dieſem Ende theils in den Gebirgen, theils am entgegengeſetzten Ufer des Stromes, wo das Wild noch reichlicher war, Jagdgründe ange⸗ wieſen zu erhalten. Doch erklärte auch dieſe Minderzahl, daß ſie bereit ſeien, Lehrer unter ſich aufzunehmen und daß ſie für deren Unterhalt ſorgen wollten. Wilberforce, der allem Zwang, oder jeder Maßregel, die darauf hin⸗ auslief, völlig abhold war, rieth dem Fürſten, die Män⸗ ner gewähren zu laſſen. Mit hoher Begeiſterung prieß er die göttliche Gnade, die ihn ſo hohe Hoffnungen auf die Ausbreitung des Evangeliums faſſen ließ. Sogleich in den nächſten Tagen wurden aus dem Vorrathe der Gemeinde Aexte, Schaufeln und vielerlei anderes Acker⸗ geräthe und Werkzeug an die in der Nähe gelagerte Menge vertheilt. In der Entfernung von mehreren Stunden wurde der Boden unterſucht und die beſten Ländereien an beſtimmte Abtheilungen der Volsmenge
angewieſen. Jetzt begann das Werk der Ausrottung der Wildniß. Die Bewohner von Bethlehem dienten ihren
Stammgenoſſen als Lehrer und binnen wenigen Wochen war Platz für zehn Ortſchaften, welche hier neuangelegt werden und wo dieſe Menſchenmaſſen wohnen ſollten.
Das reichgefüllte Magazin ſpendete Nahrungsmittel, Mehl, Korn und andere Mundvorräthe. Die Frauen fiſchten im Strome und die Jagdkaffern brachten ihre
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