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welche der Weg nach dem am Sirnuſer angelegten Militärpoſten führte, ein verwundetes Pferd, das ſich dem Anſcheine nach mühſam nach der Eidatelle hinzu⸗ ſchleppen ſuchte. Mehrere Reiter, die in der Nähe u herſtreiften, ritten herbei, um daſſelbe einzufangen, a& einige Pfeile aus einem Gebüſch ziſchten und dem ohne⸗ hin todesmatten Thiere Hals und Bruſt durchbohrten, daß es ſterbend dahinſank. Die Dragoner feuerten ihre Karabiner ab und die zurückgebliebenen Wilden, die bis⸗ her lauernd hier im Verſteck gelegen hatten, flüchteten heulend vor Wuth in die dichteren Wildniſſe.
FJetzt erſt war es möglich, ohne Gefahr dem ſo eben im hohen Graſe verendenden Thiere zu nahen und man erkannte ſchaudernd, daß es ſeinen todten Reiter am Zügel bis hieher geſchleppt hatte. Vom Torngeſtrüpp zerriſſen, vom Hufſchlag und dem Hinzerren über ſchar⸗ fes Geſtein verſtümmelt, bot der Todte einen gräßlichen Anblick dar. Mehr als ein Dutzend Pfeile und Aſſa⸗ gayen(ſo nennt man die Lanzen der Wilden) hatten ſei⸗ nen Leib durchbohrt und ſteckten noch mit den Spitzen in demſelben. Nur die Uniform, die in Fetzen um die vblutigen Glieder hing, ließ errathen, daß man hier den Leichnam eines der beliebteſten und tüchtigſten Offiziere des Reiterregiments vor ſich habe, eine ſchreckliche That⸗ ſache, die mit Sicherheit auf eine Niederlage der Trup⸗ pen ſchließen ließ, welche Oberſt K. bei anbrechendem


