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Der Missionair : Originalerzählung : zur Belehrung und Unterhaltung für die Jugend und ihre Freunde / von Philipp Koerber.
Entstehung
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unmöglichkeit, ihm auch nur einen geringen perſönlichen Schutz zu theil werden zu laſſen; aber ohne Erfolg. Wilberforce war entſchloſſen, ſein Leben zu wagen, um das Evangelium den Heiden zu verkündigen und ähnliche Schilderungen ſchienen ſeine Beharrlichkeit eher zu erhöhen, als zu erſchüttern. Als Wilberforce einige male in der Hauptkirche des Caps gepredigt und ſich durch ſeine er⸗ greifenden Reden die Liebe und das Zutrauen ſeiner Zu⸗ hörer in hohem Maaße erworben hatte, verdoppelte man von allen Seiten die Bemühungen, ihn für die Gemeinde als Prediger zu erhalten. Aber es war vergebens; ſein Entſchluß ſtand feſt.

Vachdem die Regenzeit verfloßen war, wurde ein im Cap garniſonirendes Infanterieregiment nebſt vielen andern Truppen, die zum Kriege gegen die Kaffern beſtimmt waren, nach der Nordoſtgrenze der Colonie an den großen Fiſchfluß und zur Algovabai, abge⸗ ſendet. Während dieſe Truppen den Weg zu Lande machen mußten, um die aufrühreriſchen holländiſchen Coloniſten in Reſpekt zu erhalten, ging ein Geſchwader eben nach jener Bai ab, welches das nöthige leichte Geſchütz an Bord hatte, ſowie alle Geräthſchaften und Arbeits⸗ leute ʒur Anlegung eines feſten Lagers und wohlgeſicherter kleiner Forts. Durch dieſen Kriegszug ſollten die Kaf⸗ fern wo möglich unterworfen, wenigſtens von der Grenze

zurückgeſchlagen werden. Man bot Wilberforce einen