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Der arme Niklas : eine Erzählung für die Jugend / von Philipp Körber.
Entstehung
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mir nicht ſo unwohl wäre, ſagte Niklas Mutter und ſchlürfte die letzten Tropfen Kaffee aus dem Töpſchen.

*Wo iſt denn Niklas geweſen? ſagte die Ankom⸗ mende, die im Häuschen wohnte und Bärbi Loh hieß.

In ſeiner Schule! antwortete die Mender kurz.

Aber das ſollte doch eine Ausnahme leiden, meinte die Loy,der hätte heute daheim bleiben und Euch an die Hand gehen ſollen, da Ihr nicht wohl ſeid und ſo viel zu thun hattet.

Nicht doch, das litt' ich nicht, obſchon er in die Stadt laufen und ſich bei ſeinem Herrn Lehrer ausbitten wollte. Er ſoll mir nichts verſäumen durch meine Schuld.

Aber Ihr werdet das nicht aushalten, Nachbarin, ſagte die 909 und ſah die Mender Koſara

Es 66 nut ſchell * SIch habe eine gute Natur, ſagte vudet und bemühte ſich zu lächeln. Aber in die⸗ ſem Augenblicke empfand ſie einen ſo heftigen Schmer in ihren Beinen, daß ſie ſich niederbücken mußte, di Kriee krampfhaft mit den Händen faßte und in den Rif ausbrach:O mein Gott! O mein Gott!

Die Loh ſah das kaum, ſo ſprang ſie raſch heran ud faßte die vor Schmetzen zitternde und ſtöhnende Fau unter den Armen, daß ſie nicht vom Stuhle ſank. De erſchrockenen Kinder waren gleich anfangs aufge⸗