Gang der menſchlichen Dinge war geeignet, den gebeugten Moriz mit frommen Empfindungen auf⸗ zurichten.
In dieſer Stimmung ſchrieb er an Julianen und an Cornelie,— an dieſe einen herzlichen, die innigſte Theilnahme athmenden Brief. Sie und ſich ſelbſt zu ſchonen, drückte er ſich nur ganz allge⸗ mein dahin aus, daß Lothar bei einem zu Gunſten. der vorrückenden Heſſen gewagten Unternehmen ſeinen Tod gefunden habe.—
Inzwiſchen war auch ſein Diener und die Reiſekaleſche mit dem preußiſchen Heergeräthe ein⸗ getroffen. Moriz ſehnte ſich fortzukommen. Er wünſchte nur erſt noch eine nähere Mittheilung über den Gang des Feldzuges, um den Kurfürſten wenigſtens mit Ausſichten auf Mainz zufrieden zu ſtellen. Nach einigen Tagen eröffnete man ihm das Allgemeinſte:
Hochheim, Mainz gegenüber, war beſetzt, die
Veſte Königſtein erzwungen, und es galt nun vor
durch einen vorläufigen Feldzug auf dem tigen Rheinufer ſich den Rücken frei zu ma⸗


