haber der Heſſen abgeliefert. Dieſer hat denn am Frühmorgen— Standrecht über ihn halten laſſen.
Moriz erblaßte und wankte im Sattel. Der General faßte ihn hart am Arm mit dem mah⸗ nenden Wort: Herr Baron, nehmen Sie ſich zu⸗ ſammen! Ich beklage,— es thut mir leid—!
Indem er ſich dabei nach einer Oidonnanz umſah, ging die Anwandlung vorüber.— Ver⸗ zeihung, Herr General! ſagte Moriz. Aber es iſt ſchrecklich! Ich bitt' um Verzeihung! Sie ſehen, ich ſuche mich zu faſſen. Was wollt' ich doch—? Ja, Herr General, eine Bitte!— Wollten Sie nicht die Güte haben, das Protokoll und die Aus⸗ fertigungen des Gerichts an mich gelangen zu laſſen? Ich ſagte Ihnen, Herr Baron, fiel der Ge⸗ neral ein, daß die Heſſen, nicht wir, das Stand⸗ recht erkannt und vollzogen haben. Doch— hören Sie! Das Hauptquartier kommt in's rothe Haus: ſchicken Sie nur dahin. Entſchuldigen—!
Er trabte dem Zuge des Königs nach, hinter welchem beide etwas zurückgeblieben waren.——


