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bisher das Hauptquartier geſtanden hatte. Da es Sonnabend war und gegen Abend ging, ſchien man um der heimkehrenden Landleute und des lebhaf⸗ teren Verkehrs willen die Plänkeleien von beiden feindlichen Seiten eingeſtellt zu haben. Doch zeigte ſich ein kleines Commando Franzoſen zwiſchen den Weinbergen, und ein Detaſchement leichter Infan⸗ terie der Heſſen rückte, ſie zu vertreiben, in ausge⸗ dehnter Linie vor, die geſpannten Gewehre unterm Arm, wie Jäger auf dem Anſtande.
Lothar, dieſem Treiben zuzuſehen, wandelte langſamen Schrittes. Vor dem Dorfe waren Gre⸗ nadiere zur Feldwacht ausgeſtellt, und ein Huſaren⸗ Piquet hielt auf dem Fahrwege zur Stadt. Es war ſtiller auf dem Wege geworden; ein ſchwerer— Himmel lag über der Gegend und ſchien ſich in einem Nebel herab zu laſſen. Da traf unerwartet der Klang einer ſchweren Glocke aus der Stadt das Ohr des Wanderers. Andere Glocken folgten, und ein feierliches Geläute begrüßte den dämmernden Abend. Lothar erinnerte ſich, daß der erſte Advent⸗ ſonntag eingeläutet werde, und ein wunderbarer


