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Umſtände vorſchlagen konnte, auch mit ſtummen Wünſchen ſeines ſelbſtſüchtigen Herzens überein⸗ ſtimmte.— Die Verzweiflung hatte das reizende Weib im erſten Moment in ſeine Arme geführt und der leichtfertige junge Mann nahm es für eine gute Vorbedeutung. Aber er verdarb ſich gleich ſelbſt ſein Spiel. Denn durch dies Selbſtvertrauen an⸗ geeifert und im Verkehr mit emigrirten Franzöſinnen verwöhnt, ließ er ſeine Blicke und Mienen verrathen, was er ſeiner Zunge noch nicht geſtattet hätte. Da⸗ durch ſchüchterte er die zartfühlende Frau alsbald wieder ein; ſo daß ſie in ihren Eröffnungen mit allem zurückhielt, was hinter ihrem augenblicklichen Zuſtande verborgen lag. Sie ließ ſich daher auch über ihre Heirath und Herkunft, ſoweit ſie ſolche nicht geradezu umgehen konnte, doch nur ſo unbe⸗ ſtimmt aus, daß er mit ſeiner lebhaften Phantaſie nur täuſchende Vorſtellungen darüber faßen konnte.
Vor allem rieth er ihr zu einer Privatwoh⸗ nung, die vielleicht ein Gärtchen am Hauſe hätte, damit ſie, einſamen Spaziergängen abgeneigt, doch vorerſt der freien Luft nicht entbehre. Sie ſollte


