Teil eines Werkes 
11. Th. (1828) Sämmtliche dramatische Werke
Entstehung
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oder der Triumph der Wahrheit. 301

Verar. Warum nicht? Dieſe hier bleibt mir gewißlich treu; und nur in ihrem Arm iſt meine Zunge frei. Sultan. Sehr wohl; ich goͤnne Dir die ausgeſognen Bruͤſte. Zum Brautſchatz ſchenk' ich Dir die allerfernſte Wuͤſte, Da moͤgt Ihr liebevoll Euch an die Herzen druͤcken; edoch an meinem Hof laßt Euch nie wieder blicken. Biribi. mpfanget auch von mir ein kleines Brautgeſchenk: i einer Ladung Spott ſeid meiner eingedenk. Juckmack. oßmuͤthig zieh' auch ich Eu'r Schickſal in Betrachtung, d geb' Euch auf den Weg ein Buͤndelchen Vera chtung. Verax. holde Braut, uns froh in unſer Schickſal fuͤgen;

Spott empfangen wir, die Wuſte ſoll uns gnügen.

dort bleibt Wahrheit rein, gleich ſeltnen Berg⸗ kriſtallen;

und aus der Wuͤſte ſelbſt ſoll meine Stimm' erſchallen,

Ul uͤber Berg' und Meer, bis zu dem Throne dringen!

1 durch den Sternen⸗Plan ſich bis zur Gottheit

ſchwingen! enn Ihr Alle einſt von meiner Stimm' erſchuͤttert, einem Antlitz bloß und nackend ſteht dann zittert! (er druͤckt die Frau Armuth an ſein Herz, und geht mit ihr fort.)